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Doppelter Spaß!

Letztens hatte ich euch ja mit einem mega langen Beitrag gequält, was? Nun gut, schließlich hatte ich euch viel zu erzählen. Die unangenehmen Sachen (wie Renovierung, Knie-OP) sind nun vorbei und jetzt kann ich wieder mit den schönen Dingen des Lebens fortfahren. Nämlich mit der Näherei!!! Und das noch dazu in meinem perfekten, überdrüber, supergenialen Nähzimmer! Das ist echt kein Vergleich zu vorher. Jetzt kann ich nämlich alles Zeug liegen und stehen lassen und muss nicht alles wegräumen, wenn ich dbEdW und mir ein Nachtmahl zubereiten will. Schließlich hatte ich jahrelang (gefühlte 100) in unserer Wohnküche gerattert. Aber nun ist Schluss damit und dieser Zustand macht mich gerade super happy!

Bei unserer ganzen Räumerei und Aussortiererei fielen auch einige Herrenhemden für mich zum Vernähen ab. Daraus kann man total nice Dinger zaubern. „Upcycling“ nennt ma des a!

Kurz bei Pinterest reingeschaut und schon ein entzückendes Schnittmuster für Kinderkleidchen aus Baumwolle gefunden! Her damit, gleich kanns losgehen, denn für mein Enkelmausi (fast 4) und mein Großnichtenschatzi (fast 3) hab ich schon lange nichts mehr genäht.

Zunächst musste ich zwar die Hemden erst in alle Einzelteile zertrennen und zuschneiden, was eher nicht so die spannende Arbeit war – aber dann konnte ich loslegen. Das kam dabei heraus:

Großnichterl Sophia


Das Schnittmuster ist übrigens von Frocks & Frolics

I’ll be back…

… das sagte einst schon der steirische Arny.

Aber auch ich bin wieder back – oder besser gesagt zurück.

Zurück auf meinem Blog, den ich jetzt wirklich lange vernachlässigt habe. Das hatte aber auch echt einen Grund … was heißt hier „einen“ – mehrere!!! Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Ja, ja ich weiß: am Anfang!

Nun gut, dann beginne ich mal mit Kapitel 1 :Wohnungsrenovierung

Mein Wunsch war es ja schon lange (eigentlich seit ich zu nähen begonnen hatte) ein eigenes Nähzimmer zu besitzen. Aber die Räumlichkeiten dafür waren irgendwie nie aufzubringen. Nun gut, wir haben schon ein ehemaliges Kinderzimmer, das jetzt nun mehr oder weniger das Ankleide- und Arbeitszimmer meines Mannes (dbEdW übrigens) gedient hatte. Ein riesiger Schreibtisch und einige Regale vom Schweden waren mitunter hier abgestellt, wo sich mittlerweile nur Unnützes Zeug ( a Klumpat… wie wir so schön zu sagen pflegen) angesammelt hatte. Dieses Zimmer umzumodeln war immer mein Plan – aber bis jetzt fehlte immer noch der letzte Biss es umzusetzen. Ich hasse nämlich „AUSSORTIEREN“ und dann sich auch noch von den Dingen (die zwar eh keiner mehr braucht, aber bitte…) zu TRENNEN.

Bis der Tag kam als die Decke (Farbe) in unsere Dusche abplattelte und die Duschtasse zu rosten und schimmeln begann. Auch die Fliesen waren mittlerweile unansehlich – nein, das konnte nicht so bleiben, das ging keinen Tag mehr länger.

Und so organisierten wir uns „Helferleins“, die mit uns gemeinsam das alles wieder in Ordnung bringen sollten. Mein Liebster war aber dann der Meinung: „… wenn wir schon die Arbeiter hier haben und alles voller Dreck sein wird (jeder der schon mal Fliesen abgeschlagen hatte, weiß wovon er sprach), dann machen wir gleich die komplette Wohnung!“ Ist eigentlich war, es gehörten längst einige Zimmer wieder ausgemalt und das Schlafzimmer komplett samt Boden erneuert.

„Ok, dann starten wir durch!“

Dann begann das Leidlichste aller verhassten Dinge: Ausräumen, Aussortieren, Möbel verstauen, verschenken, Neue kaufen bzw. bestellen… Ich hasste es!!!!!!!!!!! Das Chaos begann. Alles musste raus und somit war auch unser Garten bis zur Baumgrenze verstellt und mit Werkzeug und Maschinen vollgefüllt. In jedem Zimmer wurde gearbeitet und alles war komplett mit Schutzhüllen über- und abgedeckt. Wir konnnten uns die letzten beiden Tage nur mehr im Restaurant und danach im Bett aufhalten. Alles andere war nicht benützbar.

Aber wir bekamen alles hin! Obwohl ich mega unter Zeitdruck stand, denn meine 2. Knie-OP (Kapitel 2) war genau 7 Tagen nach dem Umbau terminisiert! Auch das ging sich noch aus, und ganz ohne, dass ich anschließend, also nach dem Spitalsaufenthalt, im Umbauchaos herumliegen musste.

Wir waren soooo fleißig, sodass wir die ganze Wohnung noch sauber kriegten (alle Zimmer bitte schön, ja!), ich gewisse Räume und Wände neu dekorierte und auch die vielen Kartons, in denen alles einstweilen untergebracht war, aufarbeitete.

Und dann war es endlich geschafft! Ich konnte mich getrost in die Privatklinik legen, mein Knie erneut „reparieren“ und mich danach mit köstlichem Essen und guter Pflege verwöhnen lassen. Nach einer Nacht durfte ich dann nach Hause – nach Hause in mein schööönes neu renoviertes Heim!!!

Ma, des woa vielleicht a guates Gfühl!!!

Und zum besseren Verständnis meines etwas länger gewordenen Berichtes, zeige ich euch ein paar Fotos – auch sogenannte VORHER-NACHHER-FOTOS.

Viel Spaßt beim Durchscrollen 😉

tadaaaaa mein NÄHZIMMER


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