• Genähtes,  Geplottet

    Pixi to go…

    Gestern hatten wir in der Badner Innenstadt eine kleine Runde gedreht. Zuerst natürlich im Kurpark, damit Ronny gassimäßig auf seine Kosten kam. Anschließend durfte ich bisschen Auslagen anschauen (kennt ihr den Begriff noch? Früher sagte man so, also als ich noch ein Kind war. Gut, das ist eine Ewigkeit her, aber die älteren Kaliber hier, können sich sicher an diesen Ausspruch erinnern). Vor dem Büchergeschäft stand eine große Box mit vieeelen, von mir immer heißgeliebten (schon wieder meine Kindheit im Spiel) PIXI-Büchern!

    Da musste ich zuschlagen – na ja ich nahm mal 4 Stück mit. Nicht für mich, für meine Mädels! Und gut war’s, denn gleich heute sind wir bei meiner Nichte zur Jause eingeladen und da bring ich meiner kleinen Sophia (Großnichte) 2 Stück mit!

    Ich konnte mich erinnern, dass ich im Internet Hüllen für Pixi-Bücher gesehen hatte. Da passen mehrere rein und gut eingehüllt sind sie praktisch zum Mitnehmen. Natürlich musste ich das Projekt heute vormittags noch schnell umsetzen – und der Titel „Pixi to go“ brannte mir förmlich auf der Zunge.

  • Genähtes

    Tatsächlich eines ergattert!

    Es handelt sich um das zur Zeit heiss begehrte Buch von Sue KimTaschen – moderne Klassiker nähen „ Alle Näherinnen auf sämtlichen Foren schreiben darüber und sind verzweifelt, denn das Buch ist derzeit ausverkauft!!!

    Warum der Hype um dieses Ding aus Papier? Weil sich darin das Schnittmuster für den tollen Großstadt-Shopper befindet, den schon viele genäht und noch mehr nachnähen möchten.
    Und ich Glückliche, hatte dieses Buch einfach schon im Regal, nichts ahnend wie begehrt es zur Zeit ist. Auf Facebook gibt es eine eigene Gruppe! Echt wahr! Auch ich hatte mir darin schon viele genähte Shopper angeschaut und mir das Projekt auch schon vorgenommen.
    Gestern war es dann so weit und er gefällt mir echt gut, zumal ich ja nicht so der bunte Typ bin. Aber dieser erfrischende Stoff, der schon ewig im Regal lag, begeistert mich geradezu!
    Das Ding ist wirklich geräumig, da kann man echt viel einpacken. Daher habe ich noch eine Seiteninnentasche fürs Handy und ein herausnehmbares Täschchen für Geld, Schlüssel etc. dazu genäht. Man kramt ja ohnedies sein halbes Leben lang in so großen Taschen.

    So Mädels aus der Facebook Gruppe, jetzt könnt ihr euch mal den Großstadt-Shopper von connyswerk anschauen!

  • Allgemein

    Alles neu macht der Mai

    Der kommt ja wie gerufen, der Mai! Denn ich hatte schon längst mal vor meinen Blog neu zu gestalten bzw. dem Guten ein neues Outfit zu verpassen . Ich tüftle immer noch da und dort herum, es wird sich also vielleicht auch noch was ändern.

    Aber jetzt ehrlich: wie gefällt euch das neue Design von conny’swerk?

    Bis gestern war ich mit vielen anderen Dingen beschäftigt (sollte man gar nicht glauben in dieser begrenzten und ruhigen Coronazeit). Jetzt habe ich aber alles nachgeholt was ich mir blogmäßig vorgenommen hatte und hoffe, ihr bleibt mir treu und schaut weiterhin gerne auf meine (neu gestylte) Seite.

    Gsund bleim und bis bald!

  • Genähtes

    Bauchzwerg

    Irgendwie finde ich den Ausdruck für ein Baby, das noch in Muttis kuscheligem Bäuchlein heranwächst, voll süß. Ist natürlich nicht von mir, hab ich in einem der vielen Nähblogs, die ich regelmäßig besuche, gelesen UND auch gleich übernommen.

    Also weiter im Text.

    Für so einen kleinen „Bauchzwerg“ habe ich gestern einen schnuckeligen Dreiteiler aus Jersey genäht. Das Wickeljäckchen ist von dem Set „Lius“ v. FADENKÄFER, die kleine Pumphose von LYBSTES und das Schnittmuster der kleinen Baby-Mütze ist von BURDA STYLE. Alles aus Jersey und in Größe 62/68.

    Ein bisschen darf sich der Zwerg noch Zeit lassen, aber dann muss er unbedingt meine genähte Garderobe probieren!

  • Genähtes

    Wenn ich nur aufhören könnt‘

    Es ist und bleibt nun mal meine Leidenschaft!

    Ich kann nichts dagegen machen – ich muss einfach NÄHEN!!!!

    Auch wenn ich erst vor kurzem ganz laut das Gegenteil davon geschrieben hatte – von wegen „ich kann keinen Stoff mehr sehen etc.“ Heut schaut die Sache schon wieder ganz anders aus. Kurz auf meinem iphone gewischt und mich haben schon wieder 1000 Dinge erreicht, die ich unbedingt auch probieren möchte.

    Ich meine, diese Tasche, die ich euch hier gleich zeigen werde, ist jetzt nicht unbedingt was Neues – solche Shopper hatte ich schon öfters genäht unter dem Deckmantel „Jeans upcycling“. Und heute hatte ich einfach das Verlangen (nach 10000 Masken) eine Tasche oder besser gesagt einen Wegbegleiter von der Maschine hüpfen zu lassen.

    Hat echt Spaß gemacht und das Ding kann sich auch sehen und tragen lassen.

  • Aus Papier

    Arbeiten mit Papier

    Ich denke, ihr könnt es nachfühlen, dass ich zur Zeit überhaupt keinen Bock mehr hatte mich vor die Nähmaschine zu setzen. Nach ca. 180 Masken ist jetzt mal Schluss. Ich war froh, endlich mein Nähzimmer wieder auf Vordermann bringen zu können und die Stoffberge, die sich während des Maskennähens aufgetürmt hatten, endlich wieder wegzuräumen.

    Es juckte mich zwar schon wieder – denn so gar nichts handwerkeln geht auch wieder nicht – aber keinesfalls etwas mit STOFF! Nein, ich will wieder ein anderes Material zwischen meine Finger kriegen!

    Da kam mir der Geburtstag meiner Schwägerin sehr gelegen. Ein Geschenk wurde (diesmal) gekauft – ein gewünschtes Zeitungsabo kann man schlecht nähen, nen – aber das Kärtchen dazu durfte ich basteln.

    “ ohh, welch happy day“

  • Genähtes

    Das Virus hatte mich erwischt

    … nein, nicht so wie ihr denkt!!! Gottseidank nicht! Ich bin und war in all diesen vielen Wochen immer gesund – und auch meine Liebsten blieben (bis jetzt) davon verschont.

    Was ich damit ausdrücken wollte ist: mich hatte das Virus (eigentlich liegt mir „der“ Virus mehr, aber angeblich ist „das“ Virus richtigm how ever) des MNS-Masken-Nähens erwischt, aber voll auch noch.

    Als es plötzlich hieß man kann auch selbstgenähte Masken tragen, war klar, dass ich für mich und natürlich für den bEdW (besten Ehemann der Welt – für die Neulinge hier ;-)) welche nähen werde. Schnittmuster fand man ja plötzlich zu Hauf im Internet und so suchte ich mir eines aus, bei dem ich dachte, dass die MNS-Masken dann auch angenehm zu tragen seien.

    Die Näherei war keine Hexerei (das reimt sich sogar), schon gar nicht für einen Profi (hüstl hüstl) wie mich. Nach der 1. Anprobe war ich auch ziemlich zufrieden mit dem Ding. Für meinen Liebsten hatte ich eine größere und andere Variante versucht, schließlich musste der seinen Bart auch noch unterkriegen. Und siehe da: beide passten ausgezeichnet.

    Diese beiden Bilder hatte ich voller Stolz und nichts ahnend, was danach auf mich zukommen würde, ins Facebook gestellt.

    Und dann ging es los: es wollten plötzlich ALLLEEEEE solch eine Maske!!!!

    Als guter Mensch, wie ich nun mal einer bin, wollte ich natürlich ALLE mit einer versorgen – schließlich konnte man zu dieser Zeit nirgendwo welche erstehen. Es war erst 2 Wochen später, als man Einwegmasken auch bei jedem Supermarkt austeilte.

    So nahm ich alle Aufträge an… mir wurde ganz schwummelig dabei. Die Seiten in meinem Auftragsbuch füllten sich in Windeseile und ich ratterte was das Zeug hielt. Jede freie Minute verbrachte ich vor der Nähmaschine.

    Herren-Modelle
    Damen-Version

    Das Ganze hatte letztendlich 3 Vorteile:

    1. konnte ich vielen eine Freude damit machen.

    2. mein Stoffresteberg wurde immer kleiner und

    3. ich hatte kaum Zeit zum Essen, was meiner begonnenen Heilfastenkur sehr entgegen kam.

    Nur dann passierte das, was ich insgeheim schon befürchtet hatte: Es ging mir der Gummi aus! Ja echt! Der kleine praktische Einziehgummi, der jede Maske erst tragbar machte, der wurde immer weniger und weniger und plötzlich hatte ich gefühlte 1000 Aufträge und keinen Gummi mehr.

    Aber wozu hat man den Freunde – Freunde, die in der Krise (nicht nur Corona) zusammenhalten und helfen. Nach einem kurzen Hilfeschrei meinerseits kramte jeder bei sich zu Hause in diversen Laden und brachte mir gefundene Gummis, manche schickten ihn mir sogar von Wien mit der Post, nur damit ich weitermachen konnte. Denn er war doch tatsächlich ausverkauft – man konnte nirgendwo einen kaufen und Bestellungen dauerten Wochen!!! Offentsichtlich nähte ganz Österreich (oder weltweit) Stoffmasken.

    In diesen Wochen verbrachte ich meine Zeit entweder vor der Nähmaschine oder am Postamt, wo ich fast täglich kleine Kuverts gefüllt mit MNS-Masken verschickte. Das machte mich richtig glücklich… glücklich und zufrieden in dieser entbehrlichen und ungewöhnlichen Zeit !

    Und ganz nebenbei konnte mich meine Körperwaage mit 5kg weniger erquicken!!! Das ist sonst gar nicht ihre Art, eher verkrämt mich dieses gehasste Luder 😀

    So, nun ist – leider nicht die Coronakrise – aber die Maskennähzeit für mich vorbei und ich kann mich wieder anderen Projekten widmen.

    Bevor ich euch jetzt noch ein paar Tragefotos, die mir meine Freunde geschickt hatten, zeige – wünsche ich euch alles erdenklich Gute, gsund bleiben und zusammehalten, aber mit Abstand!

    meine Sonderedition